Was sollten Sie von einem Verkaufsautomaten aus fernüberwachen können?
Ein Bediener kann nicht jeden Tag jede Maschine besuchen. Wenn einer Maschine die gängigen Produkte ausgehen, ein technisches Problem auftritt oder eine ungewöhnliche Temperatur auftritt, kann das Warten darauf, dass jemand das Problem beim nächsten Besuch entdeckt, zu Umsatzeinbußen oder unnötigen Betriebskosten führen.
Aus diesem Grund ist die Fernverwaltung von Verkaufsautomaten zu einem wichtigen Bestandteil des modernen unbeaufsichtigten Einzelhandels geworden.
Doch was sollte ein Betreiber eigentlich aus der Ferne überwachen können?
1. Lagerbestände
Der Lagerbestand ist eines der ersten Dinge, die Betreiber wissen müssen.
Ein angeschlossener Verkaufsautomat kann Bestandsinformationen an ein zentrales Verwaltungssystem senden, sodass Bediener prüfen können, was verfügbar ist, ohne den Automaten physisch öffnen zu müssen.
Dies kann helfen, einfache, aber wichtige Fragen zu beantworten:
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Welche Produkte gehen zur Neige?
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Welche Produkte sind ausverkauft?
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Welche Maschine muss aufgefüllt werden?
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Welche Produkte verkaufen sich langsam?
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Wo soll die nächste Aufstockungsreise stattfinden?
Für Betreiber, die mehrere Standorte verwalten, können diese Informationen die Wiederauffüllung ihrer Lagerbestände besser organisieren.
Anstatt jede Maschine nach dem gleichen Zeitplan zu besuchen, können Bediener Maschinen priorisieren, die tatsächlich Aufmerksamkeit benötigen.
2. Verkaufsleistung
Zu wissen, was sich in der Maschine befindet, ist nützlich, aber zu wissen, was sich verkauft, ist noch wertvoller.
Ein Verkaufsmanagementsystem kann Verkaufsberichte bereitstellen, die den Betreibern helfen, die Kundennachfrage zu verstehen.
Beispielsweise könnte ein Bediener Folgendes feststellen:
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Jeden Morgen verkauft sich ein Produkt schnell
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Ein anderes Produkt schneidet am Wochenende besser ab
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Bestimmte Produkte verkaufen sich selten
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Ein bestimmter Standort hat eine viel stärkere Nachfrage als ein anderer
Diese Erkenntnisse können genutzt werden, um den Produktmix und die Lagermenge anzupassen.
Der Zweck besteht nicht einfach darin, jeden verfügbaren Platz zu füllen. Es geht darum, bessere Entscheidungen auf der Grundlage tatsächlicher Verkäufe zu treffen.
3. Warnungen bei geringem Lagerbestand
Betreiber müssen ihr Inventar-Dashboard nicht unbedingt ständig überprüfen.
Ein nützliches Verkaufsmanagementsystem kann sie benachrichtigen, wenn der Lagerbestand unter ein vordefiniertes Niveau fällt.
Zum Beispiel:
Der Produktbestand geht zur Neige → System sendet eine Warnung → Bediener überprüft die Maschine → Wiederauffüllung ist geplant
Dies ist besonders bei Produkten mit starker Nachfrage sinnvoll.
Wenn ein beliebtes Getränk, eine Mahlzeit, eine Blume oder ein Sammlerstück ausverkauft ist, kann jede weitere Stunde ohne Vorrat einen verpassten Verkauf bedeuten.
Benachrichtigungen über niedrige Lagerbestände helfen den Betreibern, zu reagieren, bevor das Problem größer wird.
4. Temperatur
Besonders wichtig wird die Temperaturüberwachung dann, wenn Verkaufsautomaten für gekühlte oder temperaturempfindliche Produkte eingesetzt werden.
Eine angeschlossene Maschine kann ihre Innentemperatur überwachen und dem Bediener ungewöhnliche Zustände melden.
Anstatt bei der nächsten physischen Inspektion ein Problem zu entdecken, kann der Bediener eine Warnung erhalten und die Situation aus der Ferne untersuchen.
Beim Verkauf frischer Lebensmittel kann dies ein wichtiger Teil des gesamten Managementprozesses sein.
Betreiber sollten weiterhin die örtlichen Lebensmittelsicherheitsanforderungen und geeigneten Lagerungsverfahren befolgen, aber die Fernüberwachung der Temperatur kann es einfacher machen, Probleme schnell zu erkennen.
5. Ablaufdaten
Frische Produkte stellen eine weitere Herausforderung für das Management dar: das Verfallsdatum.
Ein Verkaufsautomat kann Sandwiches, Salate, Joghurt, Kuchen, Brot oder andere Produkte mit relativ kurzer Haltbarkeit enthalten. Betreiber müssen wissen, welche Produkte sich ihrem Verfallsdatum nähern.
Ein modernes Verkaufssystem kann Produktinformationen und Ablaufdaten speichern und Sie dann daran erinnern, wenn Maßnahmen erforderlich sind.
Einige Systeme können auch einen Workflow unterstützen wie:
Ablauferinnerung → Bald abgelaufene Aktion → Produktentfernung oder Verkaufssperre
Dies kann Betreibern dabei helfen, unnötige Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und gleichzeitig das Produktmanagement besser zu organisieren.
6. Tür- und Maschinenstatus
Das Remote-Management sollte sich nicht nur auf Produkte konzentrieren.
Der Bediener muss möglicherweise auch wissen, ob die Maschine selbst normal funktioniert.
Je nach Maschine und Konfiguration kann die Fernüberwachung Informationen umfassen zu:
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Türstatus
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Energiestatus
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Temperatur
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Sensoren
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Systembetrieb
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Zahlungsmittel
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Andere ungewöhnliche Zustände
Wenn ein ungewöhnliches Ereignis auftritt, kann eine Warnung dem Bediener bei der Entscheidung helfen, ob ein physischer Besuch erforderlich ist.
Dies ist besonders nützlich, wenn Maschinen an Standorten installiert werden, die weit vom Büro oder Lager des Bedieners entfernt sind.
7. Verkaufs- und Bestandsberichte in Echtzeit
Ein einzelner Verkaufsautomat kann überschaubare Datenmengen erzeugen. Mehrere Maschinen können viel mehr erzeugen.
Ein cloudbasiertes Verwaltungssystem kann Informationen von verschiedenen Maschinen an einem Ort zusammenführen.
Ein Betreiber kann möglicherweise Folgendes überprüfen:
Maschine A → Verkauf + Lagerbestand + Benachrichtigungen
Maschine B → Verkäufe + Lagerbestand + Warnungen
Maschine C → Verkauf + Lagerbestand + Warnungen
Anstatt jede Maschine einzeln zu überprüfen, kann der Bediener das gesamte Netzwerk von einem Desktop oder Mobilgerät aus überprüfen.
Dadurch können Verkaufsvorgänge einfacher skaliert werden.
8. Produktinformationen und Preise
Auch die Fernverwaltung kann die Kontrolle von Produktinformationen erleichtern.
Abhängig vom Verkaufssystem können Betreiber möglicherweise Folgendes verwalten:
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Produktnamen
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Kategorien
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Preise
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Produktdetails
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Informationen zur Haltbarkeit
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Werbeaktionen
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Rabattregeln
Dies ist umso nützlicher, wenn Maschinen viele verschiedene Arten von Produkten verkaufen.
Beispielsweise möchte ein Bediener, der einen Bäckerei-Verkaufsautomaten betreibt, möglicherweise die Informationen zu Kuchen oder Cupcakes aktualisieren. Ein Blumenverkaufsbetreiber benötigt möglicherweise andere Produktbeschreibungen und Preise. Ein Convenience-Verkaufsautomat bietet möglicherweise eine viel größere Auswahl an Produkten des täglichen Bedarfs.
Durch die zentrale Produktverwaltung entfällt die Notwendigkeit, jede Änderung direkt an der Maschine vorzunehmen.
9. Fernwerbung und Inhalte
Ein Verkaufsautomat kann auch als digitale Anzeige fungieren.
Maschinen, die mit einem Touchscreen oder Werbebildschirm ausgestattet sind, ermöglichen es den Bedienern möglicherweise, Werbebilder, Videos oder andere Inhalte aus der Ferne zu aktualisieren.
Dies kann nützlich sein für:
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Produktwerbung
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Saisonale Kampagnen
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Ankündigungen neuer Produkte
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Markenwerbung
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Informationen speichern
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Kundenanweisungen
Anstatt jede Maschine manuell zu besuchen, um den Bildschirm zu wechseln, können Bediener digitale Inhalte aus der Ferne verwalten.
10. Warum die Fernüberwachung beim Hinzufügen von Maschinen wichtiger wird
Je mehr Maschinen es gibt, desto wertvoller wird die Fernverwaltung.
Mit einer Maschine kann ein Bediener sie möglicherweise ohne große Schwierigkeiten regelmäßig überprüfen.
Bei zehn Maschinen nehmen physische Inspektionen mehr Zeit in Anspruch.
Bei fünfzig Maschinen an verschiedenen Standorten wird die manuelle Überprüfung aller Dinge viel weniger praktikabel.
Die Fernüberwachung hilft Bedienern dabei, Folgendes zu erreichen:
„Ich muss die Maschine besichtigen, um zu erfahren, was passiert.“
Zu:
„Ich kann die Maschine zuerst überprüfen und entscheiden, ob ich sie besuchen muss.“
Das ist ein wichtiger Unterschied in einem unbeaufsichtigten Einzelhandelsgeschäft.
Was sollte ein gutes Vending-Management-System bieten?
Es gibt keine einzelne Funktion, die die Verwaltung eines Verkaufsautomaten wirklich einfach macht.
Ein praktisches Fernverwaltungssystem sollte mehrere Arten von Informationen zusammenführen:
Inventar
Wissen Sie, was verfügbar ist und was aufgefüllt werden muss.
Verkäufe
Verstehen Sie, welche Produkte und Standorte funktionieren.
Warnungen
Erhalten Sie Benachrichtigungen über wichtige Probleme.
Temperatur
Überwachen Sie Kühlmaschinen und identifizieren Sie ungewöhnliche Zustände.
Ablauf
Verfolgen Sie Produkte, die Aufmerksamkeit erfordern.
Maschinenstatus
Informieren Sie sich darüber, ob die Maschine normal funktioniert.
Produktmanagement
Aktualisieren Sie Produktinformationen, Preise und Werbeaktionen.
Werbung
Steuern Sie digitale Inhalte aus der Ferne, sofern dies unterstützt wird.
Die genauen Funktionen variieren je nach Verkaufsautomaten und Softwaresystem. Betreiber sollten daher überlegen, welche Funktionen für ihre Produkte und Standorte tatsächlich relevant sind.
Beim Remote Management geht es um bessere Entscheidungen
Die Verwaltung von Fernverkäufen wird manchmal als eine Sammlung technischer Funktionen dargestellt.
Für einen Operator ist der tatsächliche Wert jedoch einfacher:Bessere Informationen führen zu besseren Entscheidungen.
Wenn der Lagerbestand niedrig ist, füllen Sie ihn wieder auf.
Wenn sich ein Produkt langsam verkauft, überdenken Sie die Menge.
Wenn eine Temperaturwarnung angezeigt wird, untersuchen Sie die Situation.
Wenn ein Produkt demnächst abläuft, ergreifen Sie entsprechende Maßnahmen.
Wenn ein Standort dauerhaft bessere Leistungen erbringt, nutzen Sie seine Verkaufsdaten, um andere Standorte zu verbessern.
Die Maschine bedient weiterhin Kunden, während der Bediener wichtige Informationen von einem zentralen System aus überwachen kann.
Das ist es, was die Fernverwaltung so nützlich macht – nicht nur, dass man mehr Daten hat, sondern auch, dass man die richtigen Informationen zur richtigen Zeit hat.
Abschluss
Ein moderner Verkaufsautomat sollte mehr können, als Zahlungen entgegenzunehmen und Produkte auszugeben.
Für Unternehmen, die mehrere Maschinen betreiben, kann die Fernsichtbarkeit die tägliche Verwaltung erheblich erleichtern. Inventar, Verkäufe, Temperatur, Ablaufdaten, Automatenstatus, Warnungen, Produktinformationen und digitale Inhalte können alle Teil eines vernetzten Verkaufsvorgangs werden.
Die nützlichste Frage bei der Auswahl eines Verkaufsautomaten ist daher möglicherweise nicht:
„Was kann diese Maschine verkaufen?“
Es kann sein:
„Was kann ich über diese Maschine wissen, ohne dort zu sein?“
Im unbeaufsichtigten Einzelhandel kann dieser Unterschied erhebliche Auswirkungen darauf haben, wie effizient ein Betrieb verwaltet und erweitert werden kann.
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